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Maria Maienkönigin

sr-achental_fruehlingDer Mai wird in der Kath. Kirche „Marienmonat“ genannt.
In ihren Sorgen haben sich Menschen an Maria gewandt.
Der Mai mit vielen Blumen, der schönen Baumblütenzeit,
symbolisiert Maria als die schönste Blüte weit und breit.

Die Gottesmutter ist Mittlerin und Fürsprecherin bei Gott.
Ihr vertrauen sich gern gläubige Menschen an in ihrer Not.
Das Gebet zu Maria ist immer als Weg zu Jesus zu sehen,
indem wir über die Marienverehrung zum Gottessohn gehen.

Die Menschen kommen zur Gottesmutter in ihren Anliegen.
Auch Maria konnte sich gar oft nicht in Sicherheit wiegen,
hatte Angst um ihr ungeborenes Kind und musste fliehen,
so wie sich Sorgen und Ängste durch unser Leben ziehen.

Gerne werden Marienwallfahrtsorte besucht im Monat Mai.
Bei den Maiandachten sind oft auch kleine Kinder dabei.
Die Gläubigen sprechen Gebete und singen Marienlieder,
alljährlich in Altötting oder auf dem Schönenberg wieder.

Sie zünden eine der weißen Altarkerzen vor dem Altar an,
so wie es lange schon ihre Ahnen vor Maria haben getan.
Wenn die vielen Kerzen für Anliegen und Sorgen stehen,
wird deutlich, daß Menschen gern zur Gottesmutter gehen.

Maria trägt unsere Bitten als Fürsprecherin zu ihrem Sohn,
Auch unsere kleinen Anliegen haben Platz vor Gottes Thron.
Wir spüren Trost von Maria ausgehend und Erleichterung.
Das macht Mut für die Bewältigung, gibt neuen Schwung."